
projecto de arte com sacolas - Brasil
Das erste Tütenprojekt in Brasilien findet anlässlich der Thitz Ausstellung im Museu de Arte de Londrina statt. Mit dem Projekt unterstützt Thitz die Arbeit des Vereins zur Förderung brasilianischer Straßenkinder, Giovane Elber Stiftung , und die zugehörige Pestalozzi Schule in Londrina. Der Fußballstar Giovane Elber der die Verbindung zwischen Deutschland dem Land seinens beruflichen Erfolges zu seiner Heimatstadt Londrina in ein zutiefst menschliches und sehr wirkungsvolles Hilfsprojekt für Strassenkinder in Londrina einsetzt, trifft damit auch genau den Nerv von Thitz der durch seine Kunstprojekte globale Verbindungen herstellt, die unabhängig sind von Ländergrenzen und Kontinenten, Hautfarben, Religionen, reichen oder armen Menschen.
"Es entstanden temporäre Installationen, welche eine lokale, momentane aber völlig unverfälschte Abbildung des Kunstbegriffes dieser Orte abgeben. Ein ähnliches Projekt führt Thitz im September dieses Jahres mit den Kindern der Favela Franciscata in Londrina durch. Er reist auf eigene Kosten nach Brasilien und malt mit ihnen in der Pestalozzi Schule.
Die entstandenen Werke werden sowohl im Kunstmuseum von Londrina als auch im Foyer des Ghibel- linensaals ausgestellt. Sie und weitere bunte, lebensbejahende Werke von Thitz sollen verkauft werden und die Kinder unterstützen." Richard Schrade
Thitz arbeitet seit 20 Jahren künstlerisch mit dem Alltagsgegenstand Tüte. Schon während des Studiums 1989 entstanden in Schweden die ersten „Tütenbilder“. 1993 startete Thitz sein erstes Tütenprojekt in Mexico und Guatemala. Es folgten die Tüten-dialoge mit über 30 deutschen Politkern und 1995 in Barcelona mit Künstlern aller Gattungen (Tänzern, Musikern, Schriftsteller etc ). Die flächendeckenden Tütenprojekte fanden ab 2000 in Goch (D), Grenchen (Schweiz), Feldkirch (Österreich) statt. Seit einigen Jahren wurden parallel zu den internationalen Museumsausstellungen von Thitz Bildern, solche Tütenprojekte in Großstädten wie 2006 und 2007 in New York und Miami (USA) oder 2008 in Athen (Griechenland) durchgeführt. Damit wurde das Thitz´sche Tütenprojekt nun wirklich ein weltumspannendes Projekt, welches im September 2009 im Museu de Arte de Londrina also erstmals in stattfindet !
Museu de Arte de Londrina ?cultura@londrina.pr.gov.br ?Rua Sergipe, 640?(esquina com Av. Rio de Janeiro)?Centro - Londrina - Paraná?Telefone: (043) 3337-6238 , Art Museum of Londrina?, ?Opening Monday thru Friday: from 09:00 thru 14:00 and from 15:00 thru 19:00 Saturday: from 09:00 thru 13:00
Museumslink (portugiesisch)
Thitz Exhibition and "Brazil Bag Art Project"
at the Art Museum of Londrina
Opening at 12.9.2009
exhibition from 12.9.2009 - 28.9.2009
Das Tütenprojekt begann bereits im Sommer 2010 mitten in der Favela von Londrina, als dort die Kinder aufgefordert wurden eine Tüte des deutschen Künstlers Thitz zu bemalen. Zur Ausstellungseröffnung im Museum für Gegenwartskunst mitten in der 750000 Einwohner Stadt westlich von Sao Paulo kamen am 12.9.2009 natürlich Sportstar Giovane Elber, Bürgermeister und viel Prominenz eine Big Band spielte und es wurde sogar extra beflaggt.
Bei den Interviews in Radio und Fernsehen konnten Thitz und Giovane Elber mehrmals auf die Problematik der Strassenkinder und das Hilfsprojekt hinweisen. Auch in den Printmedien wurde oft über das Tütenprojekt mit dem Schriftzug "PAZ" berichtet .
Mit diesem Projekt unterstützt Thitz die Arbeit des Vereins zur Förderung brasilianischer Straßenkinder von Giovane Elber vor Ort in Londrina. Thitz reiste auf eigene Kosten nach Brasilien und arbeitete mit den Kindern der Pestalozzi Schule in der Favela Franciscata in Londrina. Die Schülerinnen und Schüler dieser, vom Verein aufgebauten Schule, haben die ersten 100 Tüten bemalt. Aus den Ergebnissen entstand die Installation "PAZ", welche zusammen mit den Arbeiten von Thitz im Museum von Londrina ausgestellt wurde.
Später wurde die Installation auch in Deutschland anlässlich von Benefizveranstaltungen der Stiftung gezeigt.
Galerie Incontro Eitorf bei Köln
Alte Zigarrenfabrik Schümmerichstr. 1
53783 Eitorf
Telefon: +49 (0)2243 - 84 00 86
Fax: +49 (0)2243 - 82 0 88
Email: carmenvetere@galerie-incontro.de
Link zur Galeriepage: http://www.galerie-incontro.de/kuenstler/thitz/thitz_frame.htm
Thitz Ausstellung in den neuen Räumen der Galerie Alex Schlesinger, Zürich
Neue Arbeiten 13. März bis 18. April 2009
Nachdem die Art Karlsruhe so erfolgreich zu Ende ging, war die Erwartungshaltung natürlich groß, welche neuen Arbeiten die Galerie Schlesinger in Zürich zur Eröffnung am Do.12.3.2009 präsentieren würde.
"Natürlich waren die Arbeiten für die Ausstellung in Zürich schon längst reserviert" sagt Thitz. und meint dazu lächelnd, dass man nur eine wirklich gute Ausstellung vorbereiten könne,wenn die wichtigsten Bilder zunächst "geheim" im Atelier blieben und erst zum Ausstellungsbeginn selbst veröffentlicht werden. "Sonst sind alle gleich weg und werden gar nicht mehr ausgestellt! " Die meisten Bilder konnte Thitz speziell für die Präsentation bei Alex Schlesinger malen ! Erstmalig in Zürich gezeigt werden auch einige ausgewählte Papierarbeiten die schon 2007 in Offenburg von der damaligen Museumsleiterin Frau Susanne Asche (jetzt Kulturamtsleiterin in Karlsruhe) als "das Alphabet des Künstlers Thitz" bezeichnet wurden. Ein spezielles Bild aus der neuen Serie wurde ebenso verkauft wie das "Paris Nuit" aus der Nachtbilder Serie. Auch Zürich bekommt einen Ehrenplatz bei einem Sammler.
Galerie Alex Schlesinger
Tödistrasse 48 CH-8002
Zürich Tel +41 43 233 92 93
info(at)galas.ch
www.galas.ch
Die Ausstellung "Thitz Arbeiten" in der
Galerie Kunstblick, Balingen findet in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Fischer , Stuttgart statt.
Galerie Kunstblick, Balingen
Heidrun Bucher-Schlichtenberger
M.A.
Neue Str. 44
72336 Balingen
"Artist Bag in the city"
26.8.-20.9.2009
Eröffnung der Vernissage: Mi. 26. August 2009 um 19.00 Uhr
Begrüßung: Bürgermeister Hanspeter Brohm
Einführung: Maria Franz
Musik: Armin Schneider, Klavier, 11 Jahre und Paul Stauch, Geige, 10 Jahre
Ausstellungsdauer: 26. August bis 20. September 2009
Mirakel Spektakel
Malerei und Arbeiten auf Papier
Galerie Rothamel
Kleine Arche 1
99084 Erfurt
D, Germany
Telefon: +49 361 5623396
Mobil: +49 - 177 - 599 8 445
E-Mail: galerie@rothamel.de
URL: www.rothamel.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-19 Uhr, Sa:11 - 16 Uhr
Galerist Dr. Patrick Loschert hatte bereits 1999 seine erste große Thitz Arbeit erworben und freut sich sehr über die neuen Bilder. In den großzügigen Räumlichkeiten im Erdgeschoss werden die neuesten Leinwand Arbeiten und exquisite Papierarbeiten von Thitz gezeigt. Nach den "Bag Messages", die in den früheren Arbeiten den Bildraum durchkreuzen, hat sich nun auch die Tusche Zeichnung auf das gesamte Bild ausgebreitet! Inzwischen hat man als Betrachter wirklich kaum noch die Chance jemals alle Details in den Arbeiten zu entdecken.
Zeitgleich wird die sehenswerte Installation „Buffet to go“ der Künstlerin Marion Eichmann im OG. zu sehen sein.

TÜTEN UND KUNST
Ein Projekt von Thitz
Ausstellung und Tütenprojekt in städt. Galerie für Kunst, Schorndorf
Großer Rücklauf der Tütenaktion
Anlässlich der Ausstellung „Bag Art Global“ in den Galerien für Kunst und Technik, Schorndorf , hat der Künstler Thitz eine seiner künstlerischen Tütenbefragungen durchgeführt. 1200 Bürgerinnen und Bürger kamen der Aufforderung nach eine speziell hergestellte Tüte mit einem persönlichen oder sonst wichtigen Gegenstand zu füllen, sie zu bemalen, oder wie auch immer zu gestalten. Die Tüten wurden alle Teil der Installation . Nach dem Ende der Ausstellung konnten die Tüten wieder abgeholt werden.
Während der sehr schönen Eröffnung der Thitz Ausstellung am 4. Juli haben Thitz und der Jazz Musiker Dieter Seelow die Idee der Dialoge zwischen den Künsten in einer Live-Performance vor den 300 Besuchern wieder aufleben lassen.
Eine Einführung in das Werk des Künstlers gab die Stuttgarter Kunsthistorikerin Ricarda Geib M.A.(jetzt lesen)
„Die Globalisierung passiert nicht einfach so - wir Menschen machen sie und sollten sie deshalb auch menschlich gestalten.“ (Thitz )
„Der 1962 geborene deutsche Künstler Thitz ist mit seinen Tütenprojekten weit über europäische Grenzen hinaus bekannt. Tüten aus aller Welt sind die Basis seines künstlerischen Schaffens.“ Dr. Lutherbacher Leiter des Museums Grenchen (CH)
„Thitz ist der Reisende des 21. Jahrhunderts. An die technischen Möglichkeiten unserer Zeit knüpft Thitz gesellschaftliche Ideale. Reisen bedeutet Kommunikation und Austausch mit Menschen, ein Dialog mit fremden Kulturen. Er nutzt das Gewimmel der Großstädte, um uns seine kommunikative und vor allem friedliche Version einer globalisierten Welt vorzuführen. Braune, rote, grüne oder blaue Menschen, leben hier harmonisch beisammen.“ (Zitat: Kuratorin Frau Anja Wenn, Buchtext „gemalte Städte“ Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, 2006)
Thitz ist ständig auf der Suche nach verbindenden Elementen unter den Menschen und Kulturen. Durch die Globalisierung werden lokale Kulturelemente auf der ganzen Welt von Afrika bis Australien, sowie alle dazugehörigen Sehgewohnheiten nun einfach nebeneinander gestellt. Die Tüte ist aber einer der Belege für eine bereits existierende globale Kultur – überall auf der Welt verwenden die Menschen Tüten- um Brot zu kaufen oder darin gar den ganzen Besitz mit sich herumzutragen wie die New Yorker „Bag People“. Bei den Projekten erhält Thitz auf den Tüten immer ehrliche, menschliche Antworten, welche die Lebenskultur der Menschen unverfälscht widerspiegeln. Dadurch werden Thitzs Installationen daraus zum Modell eines lokal begrenzten, subjektiven aber absolut wahrhaftigen Kunst -Begriffes.
Das Schorndorfer Projekt "TÜTEN -KUNST" stellt sowohl einen thematischen als auch einen räumlichen Bezug zwischen Kunst und Alltag her. Das Kulturforum Schorndorf (klicken für mehr Info.) hat in Zusammenarbeit mit Schorndorf Centro (klicken für mehr Info.) bereits über 5000 Tüten verteilt Die beschickten Bürgerinnen und Bürger wurden sowohl durch den Text auf der Tüte, als auch durch den Ort der Präsentation im Museum zum Thema Kunst inspiriert. In der Form ihrer Antworten waren natürlich wieder alle Beteiligten frei. Thitz fordert uns auf uns ohne Schwellenangst der Kunst zu nähern. Er fragt subversiv nach unseren individuellen Definitionen für Kunst mit dem unschuldigsten aller Medien – der Tüte.

