
Städtische Galerie Wendlingen
25.9 - 10.11.2024
Utopia & Bags
"Thitz stellt Ideen aus. Seine Kunst macht Utopien sichtbar. Und sie fordert uns als Betrachter dazu auf, zu entdecken. "
"Ein konkreter Anknüpfungspunkt für Thitz` künstlerische Utopien ist Venedig. Als Sehnsuchtsort übt die Lagunenstadt auf den Künstler eine große Faszination aus. Bekanntlich ist Venedig von den Fluten bedroht. Von Wassermassen wie von Touristenströmen. Zudem ist Venedig selbst eine auf Millionen von Holzpfählen verwirklichte Utopie.
In der Kunst von Thitz wird Venedig zur doppelten Reflexionsfigur. Die Stadt gewordenen Utopie – wie sie heute noch dasteht – ist von Untergangsszenarien bedroht. Sie sieht also
einer düsteren, einer dystopischen Zukunft entgegen. Aber diesen Gegensatz von Utopie und Dystopie hebt Thitz in seiner Kunst auf, indem er für das dystopische Szenario des
Untergangs eine hoffnungsvolle utopische Lösung findet. Konkret sieht das dann so aus: Venedig als funktionierende und faszinierende Unterwasserstadt. Eine vollkommen neue Attraktion. Oder, wie Sie es im ersten Obergeschoss sehen können: ein Venedig, in dem die Touristenströme wohlgeordnet und in überschaubarerer Menge quasi eingetütet sich in Bewunderung der Stadt auf dem blauklaren Wasser treiben lassen."
Zitat aus der Einführungsrede von Herrn Florian Stegmaier (Kulturwissenschaftler)
„Alles wird gut! - meine Wunschzukunft“. Der Künstler Thitz ruft anlässlich seiner Ausstellung in Wendlingen die Menschen der Stadt dazu auf, ihm eine selbst gestaltete recycelte Tüte in die Ausstellung zu bringen. Deine Wunsch-Zukunft kann in der Tüte oder auf die Tüte gemalt sein oder sonst in irgendeiner Technik mit der Tüte dargestellt werden. Thitz wird aus sämtlichen eingereichten Tüten eine künstlerische Installation in der Ausstellung gestalten. Am letzten Tag der Ausstellung kann jede „Künstlerin“ und jeder „Künstler“ das eigene Kunstwerk mit nach Hause nehmen.
Thitz sagt: „Ich habe festgestellt, dass, wenn man überall auf der Welt mit den Menschen über die Zukunft der Menschheit spricht, sich eine ganz klare und unübersehbare Grundhaltung offenbart: Alle möchten, dass es uns in der Zukunft gut geht, dass wir alle friedlich zusammenleben, auf der ganzen Welt. Wenn die Welt also eine echte Demokratie wäre, und die Menschen bestimmen könnten was passiert, gäbe es keinen Krieg, keine zerstörte Natur, keinen Hunger, keine Ausrottung der Tiere….
Natürlich ist mir klar, dass dies heute nicht so ist, aber was wollen wir tun? Wo wollen wir hin? Wollen wir die Welt schlechter machen oder besser?
Manchmal ist es so einfach!“
Die Vernissage ist am Mittwoch, 25. September, 19:30 Uhr.
Zur Begrüßung spricht Bürgermeister Steffen Weigel, die Einführung in die Ausstellung macht Florian Stegmaier, Kulturwissenschaftler und die musikalische Umrahmung übernimmt Rubina Trost, Geige.
Künstlergespräche mit Führung:
Mittwoch, 02.10.2024, 18 Uhr, Sonntag, 20.10.2024, 15 Uhr
Finissage mit Künstlergespräch und Führung: Sonntag, 10.11.2024, 15 Uhr
Weberstr. 2, 73240 Wendlingen

Wie viel Kunst steckt in der Region Pfullendorf? Der Künstler Thitz möchte
es herausfinden: Er fordert alle Bewohner deren Freunde und Gäste auf:
Gestaltet eine Papier-Tüte, bemalt sie oder lasst Euch etwas
anderes einfallen! Macht sie zur „KUNST TÜTE! Gebt die bearbeitete Tüte
bis zum 5.5.2023 im Städtische Galerie „Alter Löwen ab.
Aus allen Tüten wird eine künstlerische Installation erstellt die während der
Ausstellung in der Galerie zu sehen ist.
Nach dem Ende der Ausstellung, ab dem 9.7.2023 können die Tüten wieder abgeholt werden.
Veranstalter: Städtische Galerie „Alter Löwen“ Pfullendorf

Museum für zeitgenössische Kunst - Diether Kunerth
THITZ Ausstellung mit Tütenprojekt in Ottobeuren
14.11.2020 -11.4.2021
Marktplatz 14a
87724 Ottobeuren
Tel.: 08332/79698912
Fax: 08332/79698910
Email: markus.albrecht(at)ottobeuren.de
Homepage: www.mzk-diku.de

Museum Goch
“Bag Art Global”
11./12.9.2021 bis Oktober .2021
Am 12.9. Eröffnete eine Präsentation sämtlicher bisheriger Tütenprojekte mit Originaltüten und Dokumentationen im Museum Goch.
Parallel zur Ausstellung fand das 2.Tütenprojekt seit 2000 in Goch statt. Die Ergebnisse wurden zur Eröffnung des neuen im M4- Gocher Evang-Gemeindezentrums am 11/12.9. installiert. Es wurde zum Mitmachen eingeladen.
Dazu gab es eine Reihe Veranstaltungen wie zb am 15. September ein Podium zu „Klimawandel – wohin?“ mit der ehemaligen Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Bernhard Drießen von fridays for future.

Venice Biennale Urban Bag Art- Project 15.6.-22.6.2019 Thitz+DADA in Venice , Interactive Urban Bag Art Project during VENICE BIENNALE
15.6.-22.6.2019
Thitz
Interactive Bag Art Project during #VENICE #BIENNALE with #MOMA New York Bag
The MOMA Bag floats at Biennale di Venezia

Brasil 2018 Pressetext
Thitz –weltweit bekannter „Tütenkünstler“stellt in Londrina aus
Anlässlich der Ausstellung im Museu de Arte de Londrina realisierte Thitz sein “Global Bag Art“Projekt in Brasilien.
THITZ Spezialität sind "Tütenbilder" erkennbar durch die Tüten auf dem Malgrund und seine "Tütenprojekte". Diese konzeptuellen Kunstprojekte "Bag Art Projects" wurden schon in vielen nationalen und internationalen Städten und Museen durchgeführt (z. B. Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Museum Goch, Cultural Centre of the City of Athens, Miami Childrens Museum, Alp Galleries New York, Museum Siegen, Museum Waiblingen, Kunstmuseum Solingen uvm.). Dabei wurden die Menschen der jeweiligen Städte mit Thitz-Tüten beschickt mit der implizierten Frage zum Thema Kunst. Es entstanden temporäre Installationen, welche eine lokalen, momentane aber völlig unverfälschte Abbildung des Kunstbegriffes dieser Orte abgeben konnten. Anlässlich seiner Ausstellung im Museu de Arte de Londrina führt Thitz eine seiner künstlerischen Tütenbefragungen„arte com sacolas – Brasil“in Londrina / Brasilien durch. Auch mit diesem Projekt unterstützt Thitz die Arbeit des Vereins zur Förderung brasilianischer Strassenkinder, Giovane Elber, und die zugehörige Pestalozzi Schule in Londrina. Der Fußballstar Giovane Elber setzt die Verbindung zwischen Deutschland, dem Land seines beruflichen Erfolges, und seiner Heimatstadt Londrina in ein unkompliziertes, zutiefst menschliches und sehr wirkungsvolles Hilfsprojekt für die ärmsten Kinderin Londrina ein. Genauso ist es auch ein Anliegen von Thitz durch seine Kunstprojekte selbst globale Verbindungen herzustellen, die unabhängig sind von Ländergrenzen und Kontinenten, Hautfarben, Religionen, reichen oder armen Menschen. Bei seinem neuen Projekt haben die Kinder der Pestalozzi Schule wieder Tüten bemalet, welche im Zusammenhang mit den eigenen Werken des Künstlers Thitz in der Ausstellung gezeigt wurden. Davon wurden einige besonders schön bemalte Tüten von den Kindern von Thitz und der Museumsleitung ausgewählt und richtig eingerahmt. Diese wurden nach der Ausstellung dann an die Schule zurück gegeben, und dort dauerhaft präsentiert. Die Kinder bemerkten dass sein jetzt „auch Künstler“seinen -ein kleiner Lichtblick in einer harten Welt!
Zur Eröffnung am Montag 20.8. mit THITZ sind viele Menschen aus Londrina und sogar einige der „kleinen Künstler“gekommen. Ausstellungsdauer war 20.8.bis 12.9.2018
Museu de Arte de Londrina, Rua Sergipe, 640, 86010-360 Londrina -Paraná
Museum Wesel 2016
Städtische Galerie im Centrum - Niederrheinischer Kunstverein
Der Niederrheinische Kunstverein hat Thitz eingeladen im Museum Wesel anlässlich des 775. Stadtjubiläums auszustellen. Für das Tütenprojekt wurden 5000 Tüten verteilt und von den Menschen aus und um Wesel bearbeitet. Die Ergebnisse werden von Thitz in Form einer seiner bekannten Installationen in der riesigen EingangsHalle des Museums ausgestellt. Für die Ausstellung wurden Werke aus über 30 Jahren Thitz-Tütenkunst ausgewählt.
Zur Eröffnung wird erstmals das neue Thitz Buch “THITZ TÜTEN KUNST“ (*) vorgestellt.
Kurator: Jörg Happel. Museum Wesel - Galerie im Centrum, Ritterstraße 12-14, 46483 Wesel Link
Solo Exhibition at Museum Wesel (Germany) Bag Art Project and work show. Curator: Jörg Happel
11.September, 11.30am opening reception and presentation of the new catalogue(*)| Finissage at 30.10, 12am
Städtische Galerie Villa Streccius, Kunstverein Landau 2015-2016
Thitz Ausstellung, Installation und Tütenprojekt
Eröffnung der Thitz Ausstellung in der städtischen Galerie Villa Streccius in Landau am Freitag 04.12. 2015 um 20.00 Uhr
Matinee mit Thitz und Michael Oess von der Neue Kunst Gallery am 10.01.2016 um 11 Uhr
Das Tütenprojekt wurde bereits zu den Weintagen in Landau gestartet und ist ein voller Erfolg.Über 600 von den Landauern sehr kreativ gestaltete Tüten wurden von Thitz im großzügigen Treppenaufgang der Villa zu einer markanten Installation aufgebaut. Zu der Präsentation des Tütenprojektes ist im OG eine museale Werkschau der verschiedenen Arbeiten des Künstlers zu sehen .Viele Gemälde, Installationen, Objekte und Tüten sind in den herrschaftliche Räumen der Villa perfekt in Szene gesetzt.
Städtische Galerie Villa Streccius, Südring 20, 76829 Landau/Pfalz
Öffnungszeiten: Di u. Mi: 17 - 20 Uhr, Do bis So 14 - 17 Uhr
www.kunstverein-landau.de | www.suedlicheweinstrasse.de | www.villa-streccius.de | www.thitz.com
Veranstalter: Kunstverein Villa Streccius Landau e. V. Mitveranstalter: Südliche Weinstrasse. e.V. | Neue Kunst Gallery Karlsruhe
BAG 2 ART
Ein Tütenprojekt von Thitz
Stadtmuseum Erfurt und Galerie Rothamel
Wie viel Kunst steckt in unserer Stadt? War die Frage : Er forderte alle Erfurter auf: Gestaltet Papiertüten, bemalt sie oder laßt Euch etwas anderes einfallen! Macht sie zu Bag-Art! Der Rücklauf war erstaunlich- in relativ kurzer Zeit kamen über 1100 zum Teil sehr kreativ bemalte Tüten im Museum an.
So konnte Thitz nicht nur diese sehr schöne "Tütenwelt" Installation (Durchmesser ca 3m) im Museum aufbauen sogar nach 2 weiteren Installationen als "Wandbild " und "Vorhang" waren immer noch so viele Tüten übrig dass sie überall im Museum verteilt wurden um wirklich alle zeigen zu können.
Die Installation wurde anlässlich der "Langen Nacht der Museen" am 23. Mai im Stadtmuseum eröffnet und wird dort noch bis zum 20. Juli 2014 zu sehen sein.
Das Konzeptkunstprojekt wird ergänzt durch eine umfangreiche Ausstellung der Malereien auf Tüten und Leinwände in der Galerie Rothamel, Erfurt , die noch bis zum 8.6.2014 zu sehen ist.
Stadtmuseum Erfurt | Johannesstraße 169 | 99084 Erfurt | Di–So 10–18 Uhr | 0361 655 56 51 | www.stadtmuseum-erfurt.de | stadtmuseum@erfurt.de
Galerie Rothamel | Kleine Arche 1A | 99084 Erfurt | Di–Fr 14–19, Sa 11–16 Uhr | www.rothamel.de | galerie(at)rothamel.de
THITZ Einzelausstellung 15.4.-1.6.2014
"Metropolis of Tomorrow"
vom 15.4.2014 bis zum 8. Juni 2014
.
Tütenprojekt mit Installation im Kunstmuseum und Stadtbücherei Solingen
Bag Art Global das weltumspannende Tütenkunstprojekt von Thitz erreicht Solingen. im Rahmen seines "Bag Art Global" -Projekts führte der Künstler Thitz eine seiner interaktiven „Tütenbefragungen“ durch. Solinger Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen malten,schrieben,bastelten oder füllten ihre Meinungen,Wünsche und Visionen in eine normale Papiertüte. Es entstand sogar ein "Tütenfilm"von Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Solingen.
Die über 1100 Tüten hatten oft einen politischen Bezug - die Solingerinnen und Solinger sind alles andere als unpolitisch !
Diese gestalteten Tüten wurden vom 21. März 2014 bis 11.April 2014 Teile einer künstlerischen Installation von Thitz im Kunstmuseum Solingen und in der Stadtbibliothek. Im Kunstmuseum wurden ausserdem noch die bisherigen Stationen des B.A.G Bag Art Global Projektes in Form einer dokumentarischen Präsentation vorgestellt.
Kunstmuseum Solingen
Wuppertaler Str. 160, Solingen-Gräfrath
Weitere Tüten große Tüteninstallation in der Stadtbibliothek Solingen
Mummstraße 10, Solingen
Infos zum Projekt: Uschi Lauterjung 0176/49 309 106
www.facebook.com/tütenkunst
www.lebenswertes-solingen.de/tütenkunst
Presse:
WDR Fernsehen Herr Ekkehard Wolff drehte in der Ausstellung für seine Sendung "Rede mit Ede" Sendung (Freitags in der WDR Lokalzeit um 19.30 Uhr )
Kunstverein Dill-Lahn 2012
Kunst und Literaturverein Dill-Lahn e.V.
Thitz "Menschen und andere Tüten "
Auf 3 Stockwerken präsentiert der Kunstverein einen Querschnitt durch das komplette Oeuvre von Thitz. Neben den Leinwandarbeiten gibt es einen Rundgang durch das grafische Werk, Papierarbeiten und Installationen aus Objekten und Tüten. Das Tütenprojekt war auch in Herborn sehr erfolgreich -
Thitz konnte aus über 600 Tüten eine sehr schöne und stringente Installation im altehrwürdigen Fachwerkgebäude aufbauen.
In Zusammenarbeit mit Neue Kunst Gallery , Michael Oess
Kunst- und Literaturverein Dill/Lahn e. V.
Mühlbach 5-7
D-35745 Herborn
Tel: 0 27 72 - 5 15 01

Tütenprojekt und Ausstellung
Zur Eröffnung der Ausstellung in der Orangerie des Schlosses Georgium am Samstag, den 24. April sprachen: Dr. Norbert Michels Anhaltische Gemäldegalerie Dessau?, Dr. Gerhard Raschpichler Beigeordneter für Gesundheit, Soziales und Kultur der Stadt Dessau-Roßlau, Dr. Jörk Rothamel Erfurt/Frankfurt a. M.
Es erscheint ein umfangreicher Katalog im Kerber Verlag .
(Texte von Dr.Stephan Mann, M.A Ricarda Geib) Die meisten Bilder der Ausstellung sind in diesem Buch "Wundertüte Bags and Miracles " abgebildet. (Kerber Verlag ISBN978-3-86678-406-2)
Die Ausstellung fand während der IGA (internationale Bau Ausstellung) in der Bauhaus Stadt Dessau statt. Thitz hat sich dieser besondere Herausforderung gestellt und für die Ausstellung seine Städtebau Serie "Chabola City" von 1994 wiederbelebt (Chabola; spanisch für Hütte, Slumbehausung). Seine neuen Arbeiten behandeln sowohl das Thema des Klimawandels und der ansteigenden Meeresspiegel, als auch den damit einhergehenden Veränderungen im Alltag der Bewohner. Was wäre wenn die Stadtregierungen in Zukunft anstatt noch mehr Strassen in die Fläche - riesige Turmkonstruktionen im Stadtgebiet aufstellen würden in welche dann die Thitz`schen Bewohner ihre Häuser einhängen könnten. Thitz stellt diese Idee in Städten wie Hamburg, Barcelona oder London künstlerisch und konzeptuell dar. Verbunden mit Seil- oder Schwebebahnen, sollen diese "Towers" symbolisieren wie man den Flächenverbrauch am Boden vermindern und die neu entstandenen Wasserflächen überwinden könnte. Die Papiertüten sind zwar noch vorhanden, sie werden aber wie im Bild "Hamburg 2110 " zwischen den 1000 m hohen Gebäuden hin und her geweht.
"In „Chabola City” aus dem Jahr 1994 wird aus einer ärmlichen Hütte ein in den Himmel wachsender Palast, der mehr mit dem Kölner Dom gemeinsam hat, denn mit den Slums unserer Vorstädte. Merkwürdig menschenleer schenkt Thitz den vergessenen Armenvierteln eine Würde.Unsere Wirklichkeit ist eine Wirklichkeit mit doppeltem Boden. Der Schein trügt immer wieder, ihn zu entlarven ist die Botschaft der Künstler. In "Berliner Puschkinallee", einem Bild aus dem Jahr 2010, ist es vergleichsweise ruhig. Eine herbstliche Stimmung überzieht das Bildgeflecht. Und eingebettet in die feine Verästelung der Bäume finden sich Botschaften des Künstlers. Worthülsen und Begriffe, die wie ein Echo der Menschen im Raum Stadt verhallen: "Weisheit", "Künstlerhandy", "global", "Freiheit" oder auch "Wohlstand 6000 km". Der Betrachter zögert, sucht Erklärungen im Bild und bleibt doch mit seinen Deutungsversuchen auf sich verwiesen.Thitz löst das Rätsel seiner Bilder nicht auf. Die Welt, die er wahrnimmt, ist zu kompliziert, zu vielschichtig um eindimensional erklärt werden zu können. Und so ist auch der Satz "Kunst rettet die Welt" aus dem gleichen Bild ein frommer Wunsch, eine Vision, eine wunderbare Vorstellung. Wir selbst schreiben die Geschichte dazu."
Dr. Stephan Mann Direktor Museum Goch (Auszug aus dem Katalogtext)
"Im Rahmen der Ausstellung veranstaltete Thitz, wie schon in zahlreichen Städten des In- und Auslandes, ein interaktives Tütenprojekt:
5000 Papiertüten wurden an Bürger und insbesondere auch an Schüler der Stadt verteilt, mit der Aufforderung, diese zum Thema "Stadt" persönlich zu gestalten oder mit entsprechenden Gegenständen zu füllen. Nach dem Motto: "Wir bauen unsere Stadt aus Tüten" - wurden bereits zur Eröffnung die über 800 von den Bürgern zurückgesandten Tüten zu einer großen Rauminstallation in der Orangerie des Schlosses Georgium angeordnet. Das Publikum schafft somit gemeinsam mit dem Künstler eine große "soziale Plastik". Zur Teilnahme an diesem Projekt ist jedermann eingeladen. " (Zitat Website Anhaltische Gemäldegalerie. )??. ?
Politische Tüten
Nachdem eine deutliche Anzahl der Tüten politische Meinungen zum Kulturbetrieb enthielten, wie etwa „Rettet unser Theater“ oder „keine Kürzungen im Kulturbereich“ waren alle überrascht. Womöglich fanden die Menschen hier ein Ventil um ihren Arger über die lokale Kulturpolitik kundzutun. Es fand deshalb in der Ausstellung eine Podiumsdiskussion mit dem Kultusminister und anderen Kulturschaffenden zu diesem Thema statt.
Anhaltische Gemäldegalerie Dessau
Puschkinallee 100. D-06846 Dessau-Roßlau
Tel: 0340/66126000, Öffnungszeiten: Di – So 10 – 17 Uhr
Email: gemaeldegalerie(at)georgium.dessau.de, www.georgium.de
Die Ausstellung findet in Kooperation mit Galerie Rothamel statt.
Galerie Rothamel
Kleine Arche 1A, 99084 Erfurt
Fahrgasse 17, 60311 Frankfurt am Main
Email: galerie(at)rothamel.de
www.rothamel.de




ATHEN: Museum Herakleidon, Athen, 2010 | Cultural Centre of the City of Athens - 2005
"ATHENS Bag Art Projects"
Museum Herakleidon, Athen 2010
Cultural Centre of the City of Athens 2005
Das Tütenprojekt Bag Art Athens begann bereits 2005 anlässlich des "Eco Art Festival" mit der Ausstellung in der Gallery Angela Dikeoulia, welche damals noch in Athens Nobelvorort Kifissia ihre Räume hatte. (5.5.2005 -5.6.2005). Ausstellung und Tütenprojekt wurde von 4 TV Sendern übertragen. Während der Interviews wurden Bilder von der Ausstellung und des Tütenprojektes gezeigt. Auch der in Griechenland sehr bekannte TV Moderator Journalist Makis Triandafilopoulos bemalte eine Tüte und erwarb eine der größten Leinwandarbeiten von Thitz aus der Ausstellung.
2008 Anlässlich der Museumsausstellung im bedeutensten Kulturzentrum der Stadt " Cultural Centre of the City of Athens " (Akadimiasstr. 50, Foto o.r.) im zentralen Museums- und Shoppingviertel Athens, wurde das Tütenprojekt 2008 weitergeführt. Die Installation des Tütenprojektes als "Bag Art Globe" war das zentrale Element der Ausstellung. Die Kuratorin der Ausstellung Mrs. Angela Dikeoulia (Gallery Art Cargo Angela Dikeoulia) und die Veranstalterin Mrs. Karla Baer Manolopoulou (Clean up greece) konnten zahlreiche Prominente Persönlichkeiten zum Bemalen einer Tüte und zu kurzen Einführungen in die Ausstellung gewinnen. Darunter Georg Dimopoulos Vizebürgermeister für Umwelt und Dimitris Pantasidis, Direktor des Pressebüros der Stadt Athen. Die Laudatio vom stellvertretenden Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Guy Feaux de la Croix war vor allem wegen der philosophisch, kunsthistorischen Bezüge sehr interessant und wurde spannend vorgetragen. (Der Wortlaut ist unter "Texte" zu finden (englisch)) Zusätzlich wurde die Großplastik "Riesentüte" direkt vor dem herrschaftlichen Gebäudekompex inmitten des zentralen Einkaufs und Museumsviertels "Kolonaki" aufgebaut. Der super schöne Katalog, die Ausstellung und das Tütenprojekt wurden vom Kulturamt der Stadt Athen und von der Umwelt-Organisation "Clean up greece"im Rahmen des Eco-Art-Festivals 2008 organisiert.
2010 ging das Projekt weiter
Anlässlich der Thitz Ausstellung im Museum Herakleidon, Athen( 3.6. 2010 - 14.8. 2010) im Zentrum Athens wurden wieder neue Bürgerinnen und Bürger aber auch Schüler zum Mitmachen aufgefordert.
"Alle sprachen von der Krise in Griechenland - und Thitz geht hin ! "
Und mehr als das er greift ein ! Thitz nutzte seine Sonderausstellung im Museum Herakleidon im Zentrum Athens für eine aktuelle "Tütenbefragung" der Museumsbesucher zum Thema "Umwelt und Kunst" "Gerade jetzt ist es wichtig sich für nachhaltige Werte einzusetzten wie Natur, Klima und natürlich Kunst. Jetzt müssen wir ein Zeichen setzten, wie jeder selbst, seine Umwelt gestalten kann" sagte Thitz .
Die Ausstellung mit dem Titel "Marathon around the world" fand im Rahmen des Eco Art Festivals, organisiert von der Umweltorganisation Clean up Greece statt, unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botchaft in Athen und in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium Griechenlands sowie dem Museum Herakleidon.
Das neue Katalogbuch "THITZ- Wundertüte-Bags and Miracles" wurde in der Ausstellung erstmals in Griechenland vorgestellt. Die von den Besuchern gestalteten Tüten sind Teil der Installation im Skulpturenhof des Museums.
Ansprachen zur Eröffnung am 3.6.2010 :
Museum Herakleidon, Athens (Greece)
16 Herakleidon St., Thissio
118 51 Athens
+30 210 34 61 981
info@herakleidon-art.gr
www.herakleidon-art.gr
Museum Hours : Tue-Sat 13:00-21:00 | Sun 11:00-19:00 | Monday - closed
Clean up Greece
Troias 30, 112 57
Athens, GR
desk@cleanupgreece.org.gr
Environmental Organization: Clean up Greece, Athens
www.cleanupgreece.org.grLink 2005: http://www.cleanupgreece.org.gr/site.asp?id=645
Gruppenfoto unten links (v.l).:stellv. Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Guy Feaux de la Croix, Georg Dimopoulos Vizebürgermeister für Umwelt der Stadt Athen, Veranstalterin Karla Baer Manolopoulou (Clean up greece), Kuratorin Angela Dikeoulia, Foto unten Mitte: Journalist Makis Triandafilopoulos und Thitz
Münsterlandmuseum Burg Vischering 2010
Das Tütenprojekt startete am 17.1. 2010 mit der Eröffnung der Ausstellung "Poesie und Brötchentüten" im Münsterlandmuseum Burg Vischering in Lüdinghausen.
Zur Eröffnung sprach Kurator Dr.Stephan Mann (Leiter des Museums Goch )
Die Bürgerinnen und Bürger aus der Umgebung haben sich sehr begeistert an dem Tütenprojekt beteiligt. Die über 800 bemalten Brötchentüten wurden zu einer wunderbar leichten Installation zusammengefügt (s.Bild)
Die Installation, die Malerei und Objekte entfalten im Kontext der restaurierten, mittelalterlichen Burg, mit ihrer Fülle versteckter Details,eine feinsinnige fast schon poetische Wirkung.
Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der mit Galerie CP Cerny , Wiesbaden organisiert.
Münsterlandmuseum Burg Vischering in Lüdinghausen
Berenbrock 1 59348 Lüdinghausen
Tel.: + 49 (0)2591 7990-0
E-Mail: kultur@kreis-coesfeld.de


Brasilien - Museu de Arte de Londrina 1.8.-26.9.2009
Das Tütenprojekt begann bereits im Sommer 2009 mitten in der Favela von Londrina, als dort die Kinder aufgefordert wurden, eine Tüte des deutschen Künstlers Thitz zu bemalen.
Zur Ausstellungseröffnung im Museum für Gegenwartskunst mitten in der 750000 Einwohner Stadt westlich von Sao Paulo kamen am 12.9.2009 natürlich Sportstar Giovane Elber, Bürgermeister und viel Prominenz eine Big Band spielte und es wurde sogar extra beflaggt.
In Interviews in Radio und Fernsehen konnten Thitz und Giovane Elber auf die Problematik der Favelakinder und das Hilfsprojekt hinweisen. Auch in den Printmedien wurde oft über das Tütenprojekt mit dem Schriftzug "PAZ" berichtet .
Nicht nur mit diesem Projekt unterstützt Thitz die Arbeit des Vereins zur Förderung brasilianischer Favelakinder von Giovane Elber vor Ort in Londrina. Thitz reiste auf eigene Kosten nach Brasilien und arbeitete mit den Kindern der Pestalozzi Schule in der Favela Franciscata in Londrina. Die Schülerinnen und Schüler dieser, vom Verein aufgebauten Schule, haben die ersten 100 Tüten bemalt. Aus den Ergebnissen entstand die Installation "PAZ", welche zusammen mit den Arbeiten von Thitz im Museum von Londrina ausgestellt wurde.
Später wurde die Installation auch in Deutschland anlässlich von Benefizveranstaltungen der Stiftung gezeigt.
Ausstellung und Tütenprojekt in städt. Galerien für Technik und Kunst, Schorndorf
Großer Rücklauf der Tütenaktion
Anlässlich der Ausstellung "Bag Art Global" in den Galerien für Kunst und Technik, Schorndorf , hat der Künstler Thitz eine seiner künstlerischen Tütenbefragungen durchgeführt. 1200 Bürgerinnen und Bürger kamen der Aufforderung nach eine speziell hergestellte Tüte mit einem persönlichen oder sonst wichtigen Gegenstand zu füllen, sie zu bemalen, oder wie auch immer zu gestalten. Die Tüten wurden alle Teil der Installation . Nach dem Ende der Ausstellung konnten die Tüten wieder abgeholt werden.
Während der sehr schönen Eröffnung der Thitz Ausstellung am 4. Juli haben Thitz und der Jazz Musiker Dieter Seelow die Idee der Dialoge zwischen den Künsten in einer Live-Performance vor den 300 Besuchern wieder aufleben lassen.
Eine Einführung in das Werk des Künstlers gab die Stuttgarter Kunsthistorikerin Ricarda Geib M.A.(jetzt lesen)
"Die Globalisierung passiert nicht einfach so - wir Menschen machen sie und sollten sie deshalb auch menschlich gestalten." (Thitz )
"Der 1962 geborene deutsche Künstler Thitz ist mit seinen Tütenprojekten weit über europäische Grenzen hinaus bekannt. Tüten aus aller Welt sind die Basis seines künstlerischen Schaffens." Dr. Lutherbacher Leiter des Museums Grenchen (CH)
"Thitz ist der Reisende des 21. Jahrhunderts. An die technischen Möglichkeiten unserer Zeit knüpft Thitz gesellschaftliche Ideale. Reisen bedeutet Kommunikation und Austausch mit Menschen, ein Dialog mit fremden Kulturen. Er nutzt das Gewimmel der Großstädte, um uns seine kommunikative und vor allem friedliche Version einer globalisierten Welt vorzuführen. Braune, rote, grüne oder blaue Menschen, leben hier harmonisch beisammen."
(Zitat: Kuratorin Frau Anja Wenn, Buchtext "gemalte Städte" Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, 2006)
Thitz ist ständig auf der Suche nach verbindenden Elementen unter den Menschen und Kulturen. Durch die Globalisierung werden lokale Kulturelemente auf der ganzen Welt von Afrika bis Australien, sowie alle dazugehörigen Sehgewohnheiten nun einfach nebeneinander gestellt. Die Tüte ist aber einer der Belege für eine bereits existierende globale Kultur – überall auf der Welt verwenden die Menschen Tüten- um Brot zu kaufen oder darin gar den ganzen Besitz mit sich herumzutragen wie die New Yorker "Bag People". Bei den Projekten erhält Thitz auf den Tüten immer ehrliche, menschliche Antworten, welche die Lebenskultur der Menschen unverfälscht widerspiegeln. Dadurch werden Thitzs Installationen daraus zum Modell eines lokal begrenzten, subjektiven aber absolut wahrhaftigen Kunst -Begriffes.
Das Schorndorfer Projekt "TÜTEN -KUNST" stellt sowohl einen thematischen als auch einen räumlichen Bezug zwischen Kunst und Alltag her. Das Kulturforum Schorndorf (klicken für mehr Info.) hat in Zusammenarbeit mit Schorndorf Centro (klicken für mehr Info.) bereits über 5000 Tüten verteilt Die beschickten Bürgerinnen und Bürger werden sowohl durch den Text auf der Tüte, als auch durch den Ort der Präsentation im Museum zum Thema Kunst inspiriert. In der Form ihrer Antworten sind natürlich wieder alle Beteiligten frei. Thitz fordert uns auf uns ohne Schwellenangst der Kunst zu nähern. Er fragt subversiv nach unseren individuellen Definitionen für Kunst mit dem unschuldigsten aller Medien – der Tüte.
Galerien für Kunst und Technik
Arnoldstraße 1
73614 Schorndorf
Öffnungszeiten: Di bis Sa 10 - 12 Uhr und 14 - 17 Uhr
Sonn- und Feiertag 10 - 17 Uhr


HOPE
ein Tütenprojekt von Thitz
Die bundesweiten Auftaktveranstaltung zum Projekt „Hoffnung für Osteuropa“ des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche Deutschland am 8.-10.2.2008 in der Stadthalle von Speyer wurde von Oberbürgermeister Schineller eröffnet. Das Tütenprojekt "HOPE"war der zentrale künstlerische Beitrag zur Veranstaltung. Studenten und Schülerinnen und Schüler aus Odessa (U) und Speyer bearbeiteten die über 300 schwarz-weissen Tüten für die Intallation. Von der Tüteninstallation wurden Poster gedruckt, welche zu Gunsten von "Hoffnung für Osteuropa" verkauft werden.
Ministerpräsident und SPD Bundesvorsitzender Kurt Beck und Minister a.d. Dr. Heiner Geißler redeten in der Talkrunde zusammen mit Herrn Schindehütte (Bischof für Ökumene und Auslandsarbeit der EKD) und Frau Golubenku (Stadträtinin Odessa) über die Perspektiven und Notwendigkeiten solcher Projekte für Osteuropa. Thitz stellte anschließend das Tütenprojekt noch genauer in einem Interview mit Moderator Quach vor.
Seit einigen Jahren führt Thitz sogenannte flächendeckende „Tütenbefragungen“ der Menschen aus einer Stadt oder in einem bestimmten Umfeld durch. So bekamen z.B. die Bürgerinnen und Bürger von Goch (D), Athen (GR) und Miami (USA) Tüten zugeschickt mit der Aufforderung sie mit einem persönlichen Gegenstand zu füllen, sie zu bemalen oder wie auch immer zu gestalten und diese wieder abzugeben.
"Ich suche nach Gemeinsamkeiten unter den Erdenbürgern, die sich vor allem im alltäglichen Leben zeigen. Der Alltagsgegenstand Tüte ist nur ein Element einer bereits vorhandenen "globalen Kultur", welche bereits heute existiert! So trägt zb. ein Mensch in Odessa genauso wie etwa ein Stuttgarter sein eingekauftes Brot in der Tüte heim. Kunst ist heute eine der wenigen Möglichkeiten um diese Gemeinsamkeiten darzustellen und so vielleicht unsere Sprache eine Winzigkeit weiterzuentwickeln. " sagt Thitz.
Das Projekt fand in Kooperation mit der Galerie Kulturraum Speyer statt.
Foto unten: Heiner Geissler (ehem Minster, Fraktionsvorsitzeder CDU), Kurt Beck (SPD Bundesvorsitzeder)

Miami Bag Art Project 2007
Zur Eröffnung der Thitz Ausstellung im Miami Childrens Museum am 4.1.2007 fand der Auftakt des Tütenprojektes Miami Bag Art Project im
Miami Childrens Museum statt ( 6.12.2006 ) . Informationen darüber gab es auch am Stand des Museums "Kids Art-playground" auf der
"Art Basel Miami Beach"06.12. 2006 - 10.12. 2007 und
"Miami Art Fair " 04.01. 2007 - 08.01. 2007 (Mit Alp Galleries, New York )
THITZ started the "Miami Bag Art Project" on December 6 ,during Art Basel Miami December at the Miami Children’s Museum. The first children created their own art-bags together with Thitz and Mrs.Maria-Anna Alp (Alp Galleries New York) and with the help of the teachers of the Museum. The first "Art-definition-Bags" were hanged at the installation space in the entrance Hall of the Museum.
Some Paintings of Thitz are exhibited since December 8, at the "Art Gallery" of the Museum.
December 7, - 10, Project Information at the "Art Kids"–playground of the Miami Children’s Museum at Art Basel Miami Beach. The children have time in December to create on their bags, their proper definitions of art.
THITZ was back in Miami on January 3. All the recollected bags were intecreated in the installation at the Museum . On January 4rd, was the opening of the presentation and the exhibition of Thitz work at the Museums "Art Gallery".
The Exhibition of some of Thitz recent paintings and the installation closes at January 15th , 2007
Miami Children's Museum,
980 MacArthur Cswy.,
Miami, Fl. 331325
Special thanks go to the Miami Childrens Museum and the Sponsors for supporting the Project, Exhibition and presentation at the Museum and the Art Basel Miami from Thitz and Alp Galleries
The projects in Miami are organized through
Alp Galleries, New York
291 Seventh Ave. 5 th Floor,
New York, NY 10001
Phone (212) 206 -9108
www.alpgalleries.com
Miami Children’s Museum
980 Macarthur Cswy.,
Miami, Florida 33132
Photos: Miami bag art project - Bag and installation view, Museum Building MCM
Das Projekt wurde gefördert durch / Supported by: Bundesministerium für Bildung und Forschung ( Förderkennzeichen KBBBK1011)
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe 2006
Ausstellung
und Tütenprojekt im Kindermuseum
"Kunst auf Tüten"
"An die technischen Möglichkeiten unserer Zeit knüpft Thitz gesellschaftliche Ideale. Reisen bedeutet Kommunikation und Austausch mit Menschen, ein Dialog mit fremden Kulturen. “
(Zitat: Anja Wenn (Katalog "gemalte Städte)
Der Alltagsgegenstand Tüte schafft die Nähe zu den Menschen die mir so wichtig ist. Meine Tütenprojekte sind die künstlerische Aufforderung zur Kommunikation , zur subjektiven Auseinandersetzung mit einem gebeutelten Begriff mit Kunst.
Seit einigen Jahren führe ich so genannte flächendeckende „Tütenbefragungen“ der Menschen aus einer Stadt oder in einem bestimmten Umfeld durch. So bekamen z.B. die Bürgerinnen und Bürger von Goch (D), Feldkirch (A), Grenchen (CH) oder Athen (GR) Tüten zugeschickt mit der Aufforderung sie mit einem persönlichen Gegenstand zu füllen, sie zu bemalen oder wie auch immer zu gestalten und diese dann bis zum Beginn der Ausstellung dort abzugeben. Im Anschluss an die Ausstellung wurden die Tüten dann wieder abgeholt. 2007 ist im Museum Miami (USA) während der Art Miami ein weiteres Tütenprojekt geplant.
Das " Kunst auf Tüten" Projekt in Karlsruhe war erstmalig ausschließlich an Schüler gerichtet. Es wurden die Schulen in Karlsruhe einbezogen. Während der Thitz- Ausstellung vom 12.5.2006 bis 29.10.2006 wurden die Tüten verteilt und dann zur Eröffnung der Installation am 10.11.2006 im Kindermuseum der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe ausgestellt.
Vielen gelingt es so eher sich ohne Schwellenangst der Kunst zu nähern.
Was ist Kunst ? Von "Jeder Mensch ist ein Künstler " bis hin zu wissenschaftlichen Erklärungen versuchen wir einem Begriff näher zu kommen, welcher immer subjektiver und vielschichtiger wird. Gibt es noch den allgemeinen gemeinsamen Nenner des Kunst- Begriffes?
Im Zeichen der Globalisierung werden lokale Besonderheiten von Afrika bis Australien sowie alle dazugehörigen Sehgewohnheiten nebeneinander gestellt.
Auf den Tüten erhalte ich die ehrlichen , menschlichem Antworten, welche die Wirklichkeit zum Thema abbilden. Die Installationen daraus werden zum Modell für einen lokal begrenzten, subjektiven Kunstbegriff.
Einige tausend Kunstdefinitionen von Karlsruher Schülerinnen und Schülern zeigen uns zumindest soviel Kunst wie in eine Tüte passt.
Neue Serie „Gemalte Städte“ (Katalog)
Die neue Serie “Gemalte Städte“ war fast vollständig in der Ausstellung in der staatlichen Kunsthalle (Haupteingang links) zu sehen . Die Serie "gemalte Städte" sind typische Thitz- Städte –in lasierender Acyylfarbe gemalt. Dieser Malerei Stil entwickelte Thitz in den letzten 20 Jahren u.a. aus den speziellen Landschaftsaquarellen, welche bis heute ständiger Bestandteil seiner Reisen bilden. Die neue Serie ist das Ergebnis einer sehr persönlichen und unnachahmlichen Auffassung von Malerei. Ein Anspruch, welcher diesem stark von kurzlebigen Moden gebeutelten Ausdrucksmittel, eine neue Sehweise eröffnet – und dazu auch noch Spaß machen darf. Die filigranen Linien ergeben zusammen mit den dynamischen Kompositionen und einigen stark ins Bild integrierten Collage-Elementen, irgendwie wiedererkennbare Stadtlandschaften, die sich stark von den üblichen Sehgewohnheiten unterscheiden. Alle formalen Mittel der zweidimensionalen Darstellung scheinen dem Inhalt untergeordnet zu sein. So wird weder die Fotografie alleine noch die bloße Collage den Ansprüchen des Künstlers gerecht. Die Form verfolgt alleine ein Ziel – darzustellen was in London oder Hongkong auf den Künstler einströmt, zu erzählen was die Städte interessant und zugleich überbordend, anstrengend macht. "Wenn man Großstädte wirklich malen will, darf man nicht eine ausgedachte Stadt darstellen, sondern man muss versuchen das empfundene Erlebnis an sich zu malen, mit allen Geräuschen, Krach, Staub und Gerüchen. In eine Sekunde Stadt passt unendlich viel Information – diese Stadt meine ich, das sind meine inneren Bilder- die Bilder dieser Ausstellung." sagt Thitz . Eine wichtige Vermittlungsaufgabe übernehmen die typischen Thitz-Figuren – es gibt sie in allen denkbaren und assoziierbaren Formen. Von der Graffiti -Figur quer durchs Bild, bis hin zur winzigen Tuschezeichnung, führen sie durch die Welt der Thitz-Städte. Es gibt sie alle: Die Gewinner, die Armen, die Verlorenen, die Träumer. Der Betrachter erweckt sie zum Leben indem er die gezeichneten Gesichter mit eigenen Bekanntschaften oder Begegnungen abgleicht. Auch die Tüten haben als weltweit bekannter Gegenstand eine Schwellenfunktion. Sie inspirieren Thitz beim Malen zu Geschichten aus dieser Stadt aber auch den Betrachter. Wer hat nicht schon von der New York Reise Tüten mit den Aufschriften und Logos der New Yorker Museen mitgebracht ? Und schon ist man im Bild – über die bekannte Tüte in die gemalte Welt. Die Arbeiten ziehen den Blick auf sich. Man erkennt zunächst die Stadt und die Figuren – erst dann kommt das Wichtigste: Das Entdecken! Wie in der realen Stadt können wir den Blick schweifen lassen, auf Details fokussieren. In den Bildern sind unzählige Geheimnisse versteckt. Unwillkürlich beginnen wir danach zu suchen. Wir begeben uns weiter und weiter in die Thitz-Welt, bis wir sogar dort Dinge entdecken, wo am Horizont scheinbar abstrakte Strukturen wuchern, oder Farbflächen uns an Ölflecken auf der 5th Avenue erinnern. Unser Blick wird geführt, unsere Sehgewohnheiten verändern sich. Dieser Effekt ist natürlich von Thitz gewünscht. "Es macht mir Spaß in den Bildern Dinge so gut zu verstecken, dass es in einem Jahr noch etwas zu entdecken gibt, worüber man lachen oder nachdenken kann.Eine Entdeckung die wir selbst für uns machen, ist intensiver als jeder gewollte Hinweis oder Erklärung. Vielleicht entdeckt man ja dann auf der "wirklichen" Straße auch kleine Geheimnisse und freut sich über das unerwartete Geschenk." Zitat Thitz 2006
Lesen Sie auch den Text von Frau Anja Wenn im Buch "gemalte Städte" (hier anklicken) http://www.thitz.com/index.php?id=333&L=
"Das größte Tütenprojekt bisher !"
Zur Eröffnung der Ausstellung begann in Karlsruhe ein einzigartiges Thitz- Tüten-Projekt. Die Schulen Karlsruhes werden den Sommer über mit Tüten beschickt und zur Teilnahme am Projekt eingeladen. Dadurch wird die Ausstellung am Ende wirklich zum "Kindermuseum". Von den 6000 verteilten Tüten sind die Hälfte ! also 3000 wieder zurück ins Museum gekommen! Diese Rücklaufquote von 50 % und die Anzahl der Tüten stellte alle bisherigen Projekte in den Schatten! Der Raum für die Installation war zu klein dafür deshalb mussten einige Tüten in der Hauptfiliale der Sparkasse ausgestellt werden. Nun wird die Definition von Kunst in Karlsruhe zumindest kurzfristig von seinen Kindern bestimmt.
Die Ausstellung "gemalte Städte- Thitz" wurde am 12.5.2006 eröffnet –
Die Installation des Tütenprojektes wurde am 10.11.2006 im Kindermuseum der staatlichen Kunsthalle Karlsruhe eröffnet. Die Ausstellung endet am 26.11.2006
Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Hans-Thoma-Straße 2-6, 76133 Karlsruhe
Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 10 - 17 Uhr
Samstag, Sonntag, Feiertage 10 - 18 Uhr
In Zusammenarbeit mit Galerie Rothamel , Frankfurt aM, Erfurt
Dank an: Dr.Jörk Rothamel (Galerie Rothamel),
Dr.Schrenk (Direktor der staatlichen Kunsthalle Karlsruhe)
Spezieller Dank geht an Frau Brosi vom Kindermuseum die maßgeblich die Ausstellung und das Tütenprojekt kuratiert und gefördert hat .
Das Projekt wurde gefördert durch / Supported by: Bundesministerium für Bildung und Forschung ( Förderkennzeichen KBBBK1011)

“Thitz - Gemalte Städte“ bei Alp Galleries, New York
Zusammen mit einigen Helfern wie der deutschen Künstlerin Franziska Schemel und der Galeristin Maria Anna Alp arrangierte Thitz ein spontanes Tütenkunst-Projekt am Stand der Galerie auf der Art Miami Fair. Besucher und Sammler freuten sich über den Wechsel im normalen Messealltag und malten fantasievolle und interessante Tüten. Die Tüten der Miami Art Fair wurden später in die Ausstellung von Thitz in New York integriert, wo das Projekt mit den Besuchern der Ausstellung fortgesetzt wurde.
Alp Galleries, New York
291 Seventh Ave. 5 th Floor,
New York, NY 10001
Phone (212) 206 -9108,

"Offenburg Bag Art Project" zur Ausstellung in der städtischen Galerie Offenburg.
.Zwischen Tütenkino und Bag City
Die Welt des Malers Thitz
"Thitz wird in Offenburg bleibende Spuren hinterlassen" sagte der Bürgermeister in seiner Ansprache. Tatsächlich war die Teilnahme am "Offenburg Bag Art Project" ein Riesenerfolg. Nicht zuletzt durch die Unterstützung der überregionalen und lokalen Presse wurde das Projekt zum "Stadtgespräch". Für das Projekt wurden zusammen mit dem Museum Offenburg sehr schöne Tüten gedruckt und verteilt. 700 zum Teil sehr aufwändige Tüten kamen von den Offenburgern zurück, und waren allesamt in der Ausstellung zu bewundern. Die Installation der 700 absolut direkten und eindeutigen offenburger Kunstdefinitionen waren das aktuellste Ergebnis des Konzeptkunst-Projektes, welches Thitz in ähnlicher Form seit über 15 Jahren im In- und Ausland durchführt. "Der Kunstbegriff ist nicht aufgeweicht und beliebig nur eben subjektiver geworden. Um "Kunst" neu zu definieren müssen wir eben die Menschen direkt fragen" sagt Thitz.
Kuratorin: Frau Susanne Asche damals Leiterin des Kulturamtes in Offenburg
„Bunt und farbig sind sie, die Menschen in ‚Bag City‘, rote und gelbe, grüne und braune Menschen, mit Locken oder langem, strähnigem Haar, das wild hinter ihnen herflattert. ... alles scheint denkbar in den Städten und Landschaften von Thitz.“ (Stephan Mann) In seinen Tütenbildern schildert der „New Pop Art“-Künstler die Welt. „Die schöne bunte Konsumwelt unserer Städte wird z.B. erst erklärbar, wenn man sehr genau hinschaut; auf all die kleinen Details, die vielen versteckten, teilweise verloren wirkenden Menschen und deren Geschichten.“ (Thitz)Nach dem Studium in Stuttgart und Barcelona entwickelte der 1962 geborene Künstler seit Mitte der 80er Jahre seine vielfigurigen Bilder auf Tüten, denen in den 90er Jahren erste Tütenprojekte folgten. Er unternahm Tütenbefragungen der Bürger in deutschen Städten, aber auch viele Tütenreisen und Aktionen in Europa, Südamerika, Asien und Afrika. „Vom Alltagsgegenstand Tüte geht eine besondere Inspiration aus, die nicht nur mich beim Malen betrifft, sondern ebenso den Betrachter erreicht“. In Offenburg zeigt Thitz neben Bildern auf Brottüten wie den 23 Meter langen Figurenfries auch Leinwandarbeiten sowie die Installationen „Tütenkino“ und „Bag City“, die als große begehbare Papiertüten gestaltet sind.
Zitat : Frau Gerlinde Brandenburger-Eisele ,Leiterin Museum Offenburg
In der Ausstellung auf 550 qm war neben den neuesten Thitz Leinwänden auch ein 25 m langer Tütenfiguren-Fries mit Studien von Menschen aus 15 Ländern zu sehen. Die neu aufgebauten begehbaren Riesentüten bildeten zusammen mit dem Tütenprojekt den installativen Teil der Ausstellung.
Nach dem Ende der Ausstellung am 19.2. wurde die angekaufte Paris-Arbeit im Eingangsbereich des Museums im Ritterhaus dauerhaft zu sehen sein.
Städtische Galerie im Kulturforum, Amand-Goegg-Straße 2, 77654 Offenburg,
Eröffnung am 20.1.Begrüßung durch Dr. Christoph Jopen, Bürgermeister der Stadt Offenburg, und Dr. Susanne Asche, Fachbereichsleiterin Kultur der Stadt Offenburg, Einführung: Dr. Stephan Mann, Leiter Museum Goch
Städtische Galerie im Kulturforum
Amand-Goegg-Straße 2
77654 Offenburg
museum(at)offenburg.de, Museum im Ritterhaus, städtische Galerie Offenburg

Tütenprojekt im Museum Frieder Burda 2005
Die Eröffnung des Museums 2004 war wahrhaft glorios ! Das "Who is Who" der internationalen Kuratoren und Sammlerschaft war zumindest am ersten Eröffnungstag versammelt.
Die beiden Thitz Figuren Lena und Valerio waren zusammen mit einer großen Arbeit im UG des Neubaues ausgestellt. Im neu eigerichteten Museumsshop gab es auch Thitz-Museum-Burda Tassen und natürlich wurde die offizielle Museumstüte von Thitz gestaltet.
Das war die Geburtsstunde des Tütenprojektes mit der museumseigenen Stiftung "Kunstwerkstatt". Im August 2005 malte schließlich eine erste Kinderschar in und vor dem Museum eifrig auf Tüten.
Im September wurden diese dann in den Räumen der Werkstatt ausgestellt und alle Besucher zum Mitmachen aufgefordert.
Sogar Frieder Burda selbst bemalte eine Tüte ! (Siehe Fotos unten).
Die Ergebnisse wurden dann 2006 im Museum ausgestellt.
Bild: Museumstüte von Thitz gestaltet (Innenseite mit Stadtmotiv bedruckt)
Kunstsammler Frieder Burda bemalt eine Tütefür das Tütenprojekt von Thitz im Museum Frieder Burda 2005


T Ü T E N
R
Ä
U
M
E
Ein Projekt von Thitz
"Der 1962 geborene deutsche Künstler Thitz ist mit seinen Tütenprojekten weit über europäische Grenzen hinaus bekannt. Tüten aus aller Welt sind die Basis seines künstlerischen Schaffens.
Die Ausstellung in Grenchen ist eine Fortsetzung seiner Projekte, in denen er das Publikum in die Ausstellung mit einbezieht. Seit ca. 4 Monaten werden in und um Grenchen Tüten verteilt, die von der Bevölkerung bemalt oder sonst wie bearbeitet wurden. Diese Tütenbefragungen bilden einen Teil seiner Ausstellung im Kunsthaus."
Dr Lutherbacher Leiter des Museums Grenchen
Die Eröffnung der Museumsausstellung im Kunsthaus Grenchen (CH) war schon ein super Start für die Ausstellungstorunee. Die Presseresonanz und das Publikumsinteresse sprechen für sich ! Die großen Räume über 2 Stockwerke erlaubten es hier einmal eine sehr umfangreiche Ausstellung zur "Thitz-Welt" zu sehen.
Die Tüten-Welt des Künstlers Thitz
"Das Thema "Stadt" bildet einen Schwerpunkt in Thitz Arbeiten.
Die Stadt und ihre Menschen
Die "im Lichte " stehen, demonstrieren Image, indem sie Tüten mit Designer- Aufdruck mit sich führen; man kann sich Anzüge leisten von Armani oder Schuhe von Prada: Die anderen, die im unteren Bereich der sozialen Hierarchie gelandet sind und auf Parkbänken oder Brücken nächtigen, tragen ihre gesamte Habe in Tüten mit sich herum – die "Bag-People" eben.
Thitz macht keine "hehre Kunst" geschweige denn solche mit mahnend erhobenem Zeigefinger. Sein Medium ist vielmehr der feingeschliffene Degen des Sarkasmus.
Dennoch könnte man an das alttestamentarische Wort denken: "Macht euch die Erde untertan..."
Und was haben wir gemacht? Eine Tütenwelt
Denn nahezu epidemisch breitet sich die Jagd nach dem Gelde um den Globus aus. Dieser Aspekt wird bei der Thitz – Installation nicht nur durch die Tüten-Kugel, sondern auch durch die Musik berührt und intensiviert: Man hört Gregorianische Gesänge ebenso wie Meditationen aus Tibet oder Archaisches aus Persien und Afrika."
Eva Jakob, Kuratorin Johanniterkirche Feldkirch

Städtische Galerie Ostfildern 2002
2.7.bis 5.7.2002
Diesem Aufruf auf der sehr schönen bedrucktem Tüte folgten über 1000 Menschen. Die Tüten wurden im oberen Saal der neuen städtischen Galerie ausgestellt.
"Anlässlich der Landesgartenschau 2002 und seiner Ausstellung
in der benachbarten Städtischen Galerie Ostfildern wird der
Künstler Thitz eine seiner künstlerischen Tütenbefragungen
auf der Landesgartenschau durchführen.
Dazu bitten wir Sie diese Tüte mit einem persönlichen
oder Ihnen wichtigen Gegenstand zu füllen , sie zu
bemalen , oder wie auch immer zu gestalten.
Bitte geben Sie dann die bearbeitete Tüte bis zum
13.6.2002 an der Kasse am Haupteingang der
Landesgartenschau Ostfildern ab.
Ihre Tüte wird dann Teil einer Installation auf der
Landesgartenschau. Alle abgegebenen Tüten
werden dort bis zum 30.6.2002 ausgestellt.
Nach dem Ende der Ausstellung können Sie Ihre
Tüte vom 2.7.bis 5.7.2002 in der städtischen Galerie
Ostfildern wieder abholen."
Eröffnung des Thitz Tüten-Projektes auf der
Landesgartenschau am Freitag 14.06. 2002 um 17:00 Uhr .
Eröffnung der Thitz Ausstellung
in der städtischen Galerie Ostfildern
am Sonntag 16.06. 2002 um 11 Uhr
Ausstellungsdauer bis 05.07. 2002
Kunst Bulletin 5. 2001
Kunstzeitschrift Schweiz
Waiblingen Thitz im Museum der Stadt Waiblingen Thitz im Museum so kann man es eigentlich nicht sagen. Denn der Schorndorfer Künstler (*1962 in Frankfurt) mit seiner "globalen Tütentheorie" war der Ideen- und Konzeptlieferant. Konzepte allerdings sind seit Duchamp museumskompatibel. Das Waiblinger Stadtmuseum, als regionaler Treffpunkt anlässlich unterschiedlichster Ausstellungen bekannt, hat mit Thitz's Konzept ein wahrlich ausufernd integratives Projekt realisiert. An die Waiblinger Haushalte wurden kleine Plastiktüten verteilt mit der Bitte, diese mit einem persönlichen Gegenstand gefüllt oder bemalt an das Museum zu retournieren. Für die Ausstellungsdauer werden die privaten Klein-Utensilien Teil einer ständig wachsenden Installation. Nach Ablauf solch musealer Ehren werden alle Tüten in einer Kiste verpackt und die wird notariell versiegelt. Erst nach vierzig Jahren, anlässlich der Feier des fünfzigjährigen Bestehens des Stadtmuseums, soll dieser Volksschatz wieder gehoben werden, um einen repräsentativen Einblick in die verflossene Waiblinger Alltagskultur zu gewähren.
1.7.2001

Die erste flächendeckende Tütenbefragung fand anlässlich der Thitz Ausstellung im Museum Goch statt. Alle 35000 Gocher Haushalte bekamen vom Museum eine kleine Tüte zugeschickt. Darin war eine Postkarte mit der Aufforderung sich an dem Projekt zu beteiligen. Der Rücklauf war unglaublich ! Über 3000 gefüllte, bemalte oder sonst irgendwie gestalteteTüten wurden dann im Museum von Thitz zu einer Installations- "wolke" zusammengefügt.
Kurator: Dr. Stephan Mann
Zur Ausstellung erschien der "Tütenkatalog" mit einem Text von Dr.Stephan Mann
Museum Goch
Kastellstrasse 9
47574 Goch
Ein Projekt von Thitz
In Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Familie, Frauen, Weiterbildung und Kunst Baden-Württemberg wurden zunächst 1996 und später 2001 auf Papiertüten "gemalte Fragen" von Thitz an Politikerinnen und Politiker aus Baden - Württemberg verschickt . Auch an Politikerinnen und Politiker aus Schleswig Holstein verschickte Thitz in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig Holstein seine "Tüten-Fragen".
Die Reaktionen waren so erstaunlich wie unterschiedlich:
Die damalige Ministerin Helga Solinger bastelte ein Klappbild mit Gedichten und Postkarten, Nicolette Kressl (MdB) malte ein Bild und ergänzte es mit Zeitungsartikeln und Texten, Minister Dieter Spöri schickte zwei kleine Boxhandschuhe, der Dialog mit Peter Conradi (MdB) geht in die 3. Runde.
Bisher vorliegende Antworten von: (Funktion,Titel zur Zeit des Dialoges):
Herr Björn Engholm, (ehem Ministerpräsident Schleswig Holstein)
Fragebild von Thitz: "Two Ways out"
Antwort: Bild "No Way out", Tusche auf Bütten, Briefe
Rudolf Hausmann (MDL BW ) Baden – Württemberg 2001
Fragebild Thitz: Smiling Man
Antwort von Objekt, Holz, Notenblätter, Musikkassette
Frau Irene Fröhlich (1998 Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Schleswig Holstein)
Fragebild von Thitz: "Grüne Paprika"
Antwort: Foto, 3 Brötchentüten mit Gedichten
Frau Ute Vogt (MdB, Landesvorsitzende SPD)
Fragebild Thitz: "Ein Loblied ..."
Antwort: Bild, Collage auf Crunchy Nut Karton und Zeitung
Herr Rainder Steenblock (Minister für Umwelt, Natur und Forsten in Schleswig Holstein)
Fragebild Thitz: "Long live the caspik sea" Aquarell auf Tüte
Antwort: Gebogenes Schild mit Aufschrift: "Ministerium für Natur, Umwelt und Landesentwicklung"
Herr Dr. Dieter Spöri (Wirtschaftsminister, MdL)
Fragebild Thitz: "Retrato o realidad" Aquarell auf Tüte
Antwort: beschriftete Boxhandschuhe
Frau Helga Solinger (Zur Zeit des Dialoges MdL Ministerin für soziales)
Fragebild Thitz: "Was braucht der Mensch" Aquarell auf Tüte
Antwort: Holz- Klappbild, Postkarten, Gedichte, Texte, Karikatur
Herr Ulrich Maurer ( SPD Landes- und Fraktionsvorsitzender Baden- Württemberg , MdL)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Gedicht
Herr Dr. Hermann Scheer (MdB, Eurosolar)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text
Herr Jörg Tauss (MdB)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text
Herr Peter Conradi ( MdB)
3 Runden Fragebild und diverse Antworten
Herr Gernot Erler (MdB)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Schrift
Frau Dagmar Pohl-Laukamp (Senatorin für Gesundheit, Soziales, Ordnung, Feuerwehr in Lübeck)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: 5 Seiten Texte und Gediche
Frau Angelika Beer (MdB Bündnis 90/ Die Grünen)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text auf Postkarte aus Karteikarte
Herr Michael Bouteiller (Bürgermeister Lübeck, SPD)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Kravatte, Edding, Brötchentüte, Brötchen
Frau Angelika Birk (Ministerin für Frauen, Jugend, Wohnungs- und Städtebau Schleswig Holstein)
Die Antwort soll direkt am Ausstellungsort installiert werden.
Herr Dr. Ekkehard Wienholtz (Innenminister Schleswig Holstein)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Zitat, Text
Herr Frank Teichmüller (DGB Nordmark)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Pappe, Farbe, (Schrift "Zuneigung"), diverse Papiersorten,
Herr Frank Thomas Gaulin (Kunsthaus Lübeck, ehem Senator, Galerist)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Geschrieben und in die Tüte gesprochen
Herr Heinz Werner Arens, (Landtagspräsident Schleswig Holstein)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text collage
Herr Ulrich Meyenborg (Kultursenator Lübeck )
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Texte, Zitat von Thomas Mann
Frau Ute Erdsiek-Rave, (MdL SPD Fraktionsvorsitzende)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Visitenkarten, Landkarte aus Osteuropa auf Karton klappbar
Herr Frieder Birzele (Innenminister Minister Baden- Württemberg, MdL)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Gedicht
Frau Nicolett Kressl ( MDB)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Bild
Herr Harald B. Schäfer (Umwelt Minister Baden- Württemberg)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text
Frau Brigitte Unger-Soyka (Ministerin für Kultur, Soziales , Baden Württemberg MdL)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Gedicht
Herr Sigmar Mosdorf (MdB)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text
Herr Dr. Rolf Linkohr (MdEP)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text
Heinke Salisch (ehem. MdEP )
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Karikatur, Text, auf Vorder- Rückseite der Frage-Tüte montiert.
Herr Prof. Dr. Breinersdorfer (Kandidat Bundestag)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text
Frau Marion Caspers- Merk ( MdB)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Text auf Brottüte
Frau Elisabeth Nill (ehem. MdL)
Fragebild Thitz: Aquarell auf Tüte
Antwort: Collage, Text und Zeitung auf zwei 2 Meter langen Papierrollen
KUNSTFORUM INTERNATIONAL zum Kunst Politk Dialog in Baden Württemberg
Den Dialog zwischen Kunst und Politik wollte der Künstler Thitz forcieren und verschickte "Fragebilder" ("Aquarelle auf Tüten, als Frage gemalt") an Minister, Bundes- und Landtagsabgeordnete. Diese sollten ihre Antworten in künstlerische Form fassen, und 18 Adressaten entwickelten ungeahnte Kreativität: Der SPD-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag Ulrich Maurer verfasste z.b. ein Gedicht, Ministerin Helga Solinger bedachte den "lieben Thitz" mit einem Klappbild aus Postkarten, Lyrik und Karikaturen, die Bundestagsabgeordnete Nicolette Kressl malte ein Bild, und mit ihrem Kollegen Peter Conradi geht der Dialog bereits in die dritte Runde"
Kunstzeitschrift Ausgabe Nr. 2./1996 KUNSTFORUM INTERNATIONAL
Redetext von Professor Sotirios Michou im Landtag Stuttgart anlässlich der Ausstellung "Kunst Politik Dialog" von Thitz:
"Die Sprache um die nicht vorhandene Wirklichkeit zu benennen ist die Kunst. Dadurch wird Kunst zur Forschung"
Kunst und Politik haben einen Parameter gemeinsam, die Ethik Verantwortung, Kompetenz und die Freiheit zur richtigen Entscheidung sind die notwendigen Handelsmaximen bei Beiden.
"Wir wollen es so stellen: Ein geistiger, das heißt, ein bedeutender Wert ist eben dadurch bedeutend, dass er über sich hinausweist, dass er Ausdruck und Exponent eines Geistig-Allgemeineren ist, einer ganzen Gefühls- und Gesinnungswelt, welche in ihm ihr mehr oder weniger vollkommenes Sinnbild gefunden hat - wonach sich denn der Grad seiner Bedeutung bemisst."(Zitat von Thomas Mann).
Jede demokratische Gesellschaft ist auf die Kunst und auf die Politik angewiesen. Beide sind der Seismograph für das Gelingen oder Nichtgelingen einer fortschrittlichen Zukunft des Menschen, sonst kann der Begriff Zukunft zur Drohung werden.
Heute haben die Künstler gelernt auch Fragen an die Gesellschaft zu stellen statt Fragen der Gesellschaft an sie darzustellen.
Kunst - Politik - Dialog, ein ästhetischer Prozess
Dialog kommt aus dem Griechischen - Dialogos - und ist eine rein pädagogische Errungenschaft der griechischen Akademia und bedeutet die Bereitschaft Gedanken und Positionen miteinander auszutauschen als Lernprozess.
K - P - D Kunst, Politik, Dialog - verlor das D und verkümmerte zu K- P in allen Diktaturen. Der Nationalsozialismus und die kommunistischen Diktaturen haben das ergreifend negative Beispiel von Kunst und Politik ohne den Dialog geliefert indem sie den beiden die Freiheit entzogen. Die Doktrin der Systeme hat beide Begriffe vereinigt, zum Joch für den Bürger. Verbotene Gewerkschaften, verbotene Wissenschaftler und Künstler waren das Ergebnis einer Massenmanipulation mit dem Ziel die eigene Identität der Menschen zu löschen um sie als Menschen anschließend auch zu vernichten.
Die entartete Gesellschaft wurde daraufhin zum perversen Spiegel der entarteten Kunst.
Die Arbeit von Thitz ist geprägt durch den Dialog. Dieser Dialog besteht in der Beschreibung der eigenen Geschichte als Erlebnis mit der Umwelt. Der Dialog wird ermöglicht durch Dokumentation, Sammlung und Darstellung der Eindrücke von Thitz und deren Überprüfung durch die Kommunikation.
Thitz ist kein Theoretiker, sondern ein Macher, ein Maler. Seine Malerei ist durch die Einbeziehung des Dialoges zu ihren kommunikativen Energien gekommen.
"Die Sprache um die nicht vorhandene Wirklichkeit zu benennen ist die Kunst. Dadurch wird die Kunst zur Forschung nach der Gegenwart".
Er trägt die Farben der Malerei auch selbst und bestimmt damit seine Erscheinungsform als Individualausweis und Bekenntnis zu seiner Identität. Dieses ermöglicht ihm den Zugang zu anderen Menschen und erleichtert den Dialogbeginn..
Thitz integriert aktiv seine Kunst in die Gesellschaft. Dieser bunte Vogelfänger und Vogelhändler, der Papageno der Vermittlung, bringt die Kunst in der Gesellschaft in Umlauf auf ehrliche und heitere Weise.Seine Bilder haben einen Brief- und Tagebuchcharakter. Er stellt den Bezug seines Lebens zu der Zeit in der er lebt und somit zu den Zeitgenossen her. Sein sehr malerisches Tütenbuch ist eine Aufforderung zum mitreisen.
Bewegend ist das Gefühl der Einmaligkeit der Arbeiten von Thitz, weil darin das Grundprinzip unseres emotionalen Verhältnisses zu Leben liegt.
Diese Einmaligkeit zu gestalten - danach strebt der Künstler, immer wieder versuchend, das Bild der Wahrheit zu packen. Die Schönheit der Lebenswahrheit in der Kunst liegt in der Wahrheit selbst, in der Aufrichtigkeit, die jedem zugänglich ist.
Wir haben einen besonderen Filter in uns, durch den wir die uns umgebende Welt aufnehmen, in enger Bindung mit unserer Lebenserfahrung. Er hilft uns bei der Erziehung unserer Kommunikationsfähigkeit.
Kunst und Politik, ein Dialog, steht im Zentrum einer umfangreichen Arbeit von Thitz, welche auch in der Zukunft weitere Parteien und Fraktionen angehen wird, denn Thitz, von dem diese Aktion ausgeht, ist als Künstler nur an dem Dialog Kunst und Gesellschaft orientiert. Beide brauchen Freiheit um sich selbst zu verwirklichen. Ich möchte seine Arbeitsweise wie folgt gliedern:
,Der Titel ist der Inhalt: Erlebte Orte, Begegnungen mit Menschen und andere Eindrücke benutzt er direkt als Titel und als Inhalt seiner Arbeit. Seine Aktionen im In- und Ausland kommen einem inszenierten Wirklichkeitsraum gleich, welcher existente und fiktive Realitäten als Kunst umschließt. Das bildet auch den Ausgangspunkt für seine Filme.
Formentwicklung und deren Antithese sind in den Arbeiten von Thitz typisch für seinen Verzicht auf kunstgeschichtliche Akribie.
Dadurch wird ein Assoziationsfeld frei, um mit Zitaten und Formen, Texten und Bildern eine heitere, ironische Beschreibung von wirklich oder nicht wirklich Erlebtem als unverzichtbaren Wirklichkeitsverlust darzustellen.
"Wie wir alle wissen ist der Verlust von Wirklichkeit kein Verlust, da sie es gar nicht gibt." (Tarkovski), sie lässt sich aber herstellen durch das Werk der Kunst.
Der Tütenmaler setzt sich diesem Kampf aus, er bezieht Stellung, ist kein Beobachter. Dazu muss er mitten in diesen Orte leben, in ihnen wohnen, sich darin verlieren und wiederfinden.
Kunst ist für ihn Kommunikation - das Leben direkt - es ist nichts dazwischen. Mit allen Menschen kommuniziert er, mit deutschen Politikern ebenso wie mit Gemüsebauern in Ecuador. Die bemalten Tüten sind seine Sprache um Fragmente von diesem Leben, vom Alltag zu erzählen. Sie sind keine einzeln für sich stehende, distanzierte Kunstobjekte. Sie hören zu und erzählen wieder - sie sind jene Sprache mit welcher der gelbe Winzling hofft, eines Tages ein E t w a s beschreiben zu können, das wenigstens entfernt an eine globale Gesellschaft erinnert.
Der Dialog zwischen Kunst und Politik und markiert den erfreulichen Beginn einer neuen Kunstrichtung, von der mir persönlich nicht genug in unserer Gesellschaft anzutreffen ist.

Die erste Thitz-Welt sollte schon ein Gesamtkunstwerk werden. Während der Ausstellung gab es Performances und Malaktionen in dem 4 m großen Monstrum zu sehen. Mein Freund Thomas Weber hat danach immerhin einen ganzen Winter mit dem Holz sein Atelier geheizt... .
Foto: Katalog " Erde" der internationalen Gesellschaft der bildenden Künste IGBK 1997.
The first Thitz-World should be already a whole World made of all Arts. I realized some Performances inside of this 4 m Monster - Globe during the Exhibition. Well after all a friend of mine, Thomas Weber, did use the wooden construction for getting warm his Studio for a whole year...
Photo: Catalogue " Earth" of the International association of arts IAA (1997).
Riesentüten
“Die Welt der Tütenmenschen”
begehbare Installation Größe 150 cm x 200 cm x Höhe 300 cm
(Elektronische Blinklichter, Kabel, Tüten)(abb” Könige der Herzen” Katalog Seiten 54,55)
Durch eine Falte in der Seite der Riesentüte tritt man ein. Es ist dunkel. Der Himmel hängt voller kleiner Tüten, welche in verschiedenen Rhythmen blinken. Man erkennt auf den Tüten die Gesichter von Menschen . Menschen verschiedener Herkunft und Hautfarbe. Die Gesichter erzählen persönliches, präsentieren sich - Gesichter geklaut aus Homepages im Internet - und auf Tüten gebannt - Tütenmenschen gefunden in der Weite des Internet-Universums. Tatsächlich sind diese Menschen nicht gleich - gleich sind sie nur in ihrer Verlorenheit. Ihre ,,Adressen-URL" werden zur Unterschrift - wie kleine Fahnen winken sie aus der Ferne, als winzige Möglichkeiten der Kommunikation, zurückverfolgbar bis ins Wohnzimmer der Homepages. Wir gehen wieder hinaus aus der Tüte und bleiben doch zurück - als blinkendes Pünktchen am unendlichen Horizont der Internet-Welt.
"Tütendom" Art and Spirituality
begehbare Installation Größe 150 cm x 200 cm x Höhe 300 cm
(Diaprojector,Wasserschüssel, Feder, Spiegel,Münze)(Abb.” Könige der Herzen” Katalog Seiten 52, 53)
Das Licht fällt durch die ”Fenster” in die Tüte. Kleine papierne Fenster mit Symbolen und Texten von Religionen und Weltanschauungen aus der ganzen Welt - aus Büchern, Zeitschriften, aus dem Internet und von vielen Reisen. Wir finden Textfragmente und Fotos von Karl Marx bis Robert Rauschenberg vom Dalai Lama bis zu den Göttern der Mayas. Aus allen großen Religionen über alle Religionen so z.B. eine Koranseite auf hebräisch oder die Meinung des Dalai Lama zum Christentum.
Es umgibt uns ein Eindruck von seltsamer Sinnlichkeit - im Inneren einer Tüte an Religion denken - oder gar an Kunst ? Vielleicht kann man Beides nur zum kleinsten Teil denken -sondern vielmehr empfinden, spüren. Religion und Kunst sind Allgemeingut austauschbar, vermischbar was ihre Sprache angeht. Übrig bleibt die Ursache, das Wesen der Kunst oder der Religion. Die Ursache ? Ganz einfach wir sehnen uns nach diesem Gefühl der Sinnlichkeit, wir geben der Kunst wie der Religion das Hehre, das Heilige um es genießen zu können. Thitz lädt ein zum Spüren , Genießen. Ein kurzer Moment der Feinheit bevor wir wieder hinausgehen ins helle Saallicht.
Bag City -Tüte
begehbare Installation Größe 150 cm x 200 cm x Höhe 300 cm
(Dias aus New York und aus Thitz Atelier von hinten durch ein Fenster (oder Strahler) beleuchtet, audioplayer, Neonzeichen)(siehe” Könige der Herzen” Katalog Seiten 50, 51)
Tritt man ein, findet man sich in einer Art Landschaftssegment wieder. Ein Gebäude, ein Hochhaus aus Bag City dessen Fenster erlauben Ausblicke in die”Big Apple”(New York) Stadt sowie in die Thitz Bilderwelt. Der gelbe Neonhut erlischt beim Betrachten der Bilder ebenso die leise tönende Musik . Zum Abschied blinkt er noch einmal auf. Dann sinkt Bag City wieder in ihre papierene Stille.
Tütenkino
begehbare Installation Größe 150 cm x Höhe 200 cm x 300 cm( Beamer,DVD Player, Leinwand)
In der “Tütenkino“ Installation (3m x2m x1,50m) können die Thitz Filme projiziert werden zb den Film „Das Buch des Eremiten“, der in einem englischen Landschaftsgarten spielt.
Die Installationen wurden in vielen Museumsausstellungen gezeigt. Zum Beispiel Museum Rottenburg, Museum Offenburg, Museum Goch etc

